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  • HIM entsorgen die Metal-Balladen

    Von    |   14. September 2007   |   0 Kommentare

    him.jpgBei HIM muss man weit zurückblicken, um etwas musikalisch zählbares in Händen halten zu können. Zuletzt war dies wohl auf dem vor knapp zehn Jahren erschienenen Album „Greatest Love Songs Vol. 666“ der Fall. Danach folgte ein kommerzieller und medialer Aufstieg, verbunden mit einem musikalischen Abstieg. Dieser gipfelte im letzten Studioalbum „Dark Light“ mit überwiegend pseudo-romantischen Metal-Balladen – auf die unterirdische Coverversion von „Summer Wine“ soll hier nicht näher eingegangen werden.

    Mit dem heute erschienenen „Venus Doom“ (Sire/Warner) ziehen Sänger Ville Valo und seine Mitstreiter den Karren in einem Ruck wieder aus dem Charts-Dreck. Es geht ruppiger und abwechslungsreicher zu und her als auf den letzten Werken. Einerseits haben HIM wieder die lauten und harten Gitarren ausgepackt, andererseits sind die Melodien durch überraschende Momente angereichert. Im Titeltrack „Venus Doom“ setzt die Band auf eine düster-gothische Stimmung im Zwischenteil, die stellenweise an die finnischen Kollegen von den 69 Eyes erinnert. Ausserdem dauern die Songs im Schnitt rund 5 Minuten. „Song Or Suicide“ ist die eine, kurze und akustische Ausnahme, in der Ville bis in die tiefsten Niederungen seiner Stimmlage herunter steigt. Das zehnminütige „Sleepwalking Past Hope“ ist die andere, vielschichtig aufgebaute Ausnahme. Die musikalische Offenbarung ist „Venus Doom“ natürlich nicht. Aber wenigstens ein Schritt in die richtige Richtung, der den Status, den HIM in der jüngeren Gothic-Metal-Szene innehatten innehaben, rechtfertigt.

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