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  • Jamie Cullum’s Mixtape

    Von    |   27. August 2007   |   1 Kommentar

    jamiecullum.jpgWas machte den quirligen Jazz-Wirbelwind Jamie Cullum zu dem was er heute ist? Zu einem Live-Erlebnis? Zu einem Superstar der Jazz-Musik, der diesen Musikstil auch für die breite Öffentlichkeit zugänglich machte? Die Antwort auf die erste Frage ist wohl in seiner impulsiven Art, den Energieanfällen am Piano sowie in seiner charmanten Art, mit dem Publikum zu interagieren, zu finden. Die Antwort auf die zweite Frage liefert sein persönliches Mixtape: „In the Mind of“ (District 6/Namskeio) heisst das Album, bestehend aus 14 Songs, die Cullum geprägt und geformt haben. Darauf gibts zum einen Teil wenig überraschende Jazz-Grössen wie Charles Mingus oder Herbie Hancock zu hören. Andererseits blickt der junge Künstler aber auch über den Tellerrand hinaus, um elektronische Acts ebenso zu berücksichtigen, wie rockige, folkige oder Rap-lastige.

    Und genau in dieser Vielschichtigkeit ist das Interessante an der Compilation „In the Mind of“ zu finden. Während Laurent Garnier zusammen mit Bugge Wesseltoft auf dem Song „Acid Eiffel“ beispielsweise die elektronische Seite in Cullum verkörpert, so kommt diese Aufgabe Clipse feat. Pharell Williams zu, wenn es um die rap-lastigen Einflüsse geht. Highlights sind aber ganz klar die Kooperation des Cinematic Orchestras mit Roots Manuva sowie das gegen Ende hin immer härter werdende „Station Approach“ von Elbow. Ausserdem kommen zu den 14 Tracks noch zwei weitere hinzu, die der wirblige Jazz-Musiker selber eingesungen hat. Und insbesondere das erstmals veröffentlichte „I’d Probably Do It Again“ von ihm lässt nur einen Schluss zu: Dass der junge Brite des öfteren über den Tellerrand hinaus geblickt hat, hat ihm nur gut getan und ihm die nötige Unbeschwertheit gebracht.

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    Eine Reaktion

    1. #1 lester-bangs

      19:02 Uhr, 11.10.2007, Link

      Nur eine kleine Richtigstellung.
      „I’d Probably Do It Again“ wurde schon im Jahr 2005 auf der „Get Your Way – EP“ veröffentlicht.
      Aber sonst sehr schön geschrieben

    78s wird seit Juni 2015 nicht mehr redaktionell betreut. Die Kommentarfunktion ist deswegen deaktiviert.

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