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  • Funk 2.0

    Von    |   24. Juli 2007   |   0 Kommentare

    Seit einem Jahr herrscht bei Funkstörung Funkstille. Nachdem die Rosenheimer Produzenten Michael Fakesch und Chris De Luca zehn Jahre lang mit intelligenter Tanzmusik, Remixes für Björk und Wu Tang Clan und mit Sammlerstücken für Aufsehen gesorgt haben, gehen die Beiden nun getrennte Wege: Chris De Luca hat mit Carsten Aermes von Phon.O zusammengespannt, Michael Fakesch veröffentlicht diese Woche mit „Dos“ (VÖ: 27.7.,!K7/namskeio) sein erstes Album seit dem Split von Funkstörung.

    Wer den Futurefunk von Jamie Lidells „Multiply“ funky fand, der kommt um „Dos“ nicht herum: Auch hier werden Prince und Stevie Wonder auseinandergenommen und als Funkroboter neu zusammengeschraubt, auch hier wird Soul durch den Samplewolf gedreht, auch hier gibt’s Ecken und Kanten statt geschliffenen R&B. Das klingt etwas hyperaktiver und elektrolastiger wie bei Jamie Lidell, aber ebenso gut.

    Der Jamie Lidell-Vergleich drängt sich nicht zuletzt durch die Whiteboysoulstimme von Taprikk Sweezee auf (rechts im Bild), die auch ein wenig an Raz Ohara erinnert. Wie zwischen diesem und Apparat stimmt auch zwischen Fakesch und Sweezee die Chemie: Kein Ton zuviel, kein Groove zu wenig.

    „Dos“ rumpelt und humpelt, poltert und stolpert, fleept und bleept, dass es eine Freude ist. Kein Zweifel, dieser Funk hat eine Störung – und funktioniert trotzdem prächtig.

    Michael Fakesch – „Complicated“

    [audio:http://boxstr.com/files/4427/04-michael_fakesch-complicated-nvs.mp3]

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