Der Onkel hinter den Onkeln
Von Robin Fürst | 20. Juli 2007 | 6 Kommentare
Unser Lieblings-UNKLE lässt diese Tage endlich mal wieder was von sich hören… War Stories (Surrender All/Musikvertrieb) heisst der dritte Langspieler, eigentlich wieder mit James Lavelle und Richard File am Steuer, jedoch wird wohl keinem QOTSA-geschulten Ohr verborgen bleiben, dass der „Godfather of Desert Rock“, Chris Goss (Masters Of Reality), das Album ordentlich mit- oder besser durchproduziert hat.
Das Ergebnis soll sich hören lassen: endlich „Stoner“ mit einem feinen Elektro-Tuning: Düster, atmosphärisch, rockig, folking und zugleich trippig und modern. Ebenfalls überzeugt die vokalische Vielfalt: Singer-/Songwriter-Features von John Homme (QOTSA), Autolux, The Duke Spirit, Ian Astbury (The Cult), 3D (Massive Attack) und Gavin Clark. Bei dem Staraufgebot scheint mir das irgendwie die moderne Variante der Traveling Wilburys zu sein. Persönliches Fazit: (Um Längen) besser als Era Vulgaris.
Videos:
Burn My Shadow (feat. Ian Astbury)
War Stories – Promo Video 1
War Stories – Promo Video 2
Soundz:
UNKLE – Restless (feat. Josh Homme)
[audio:http://ericnuzum.com/mp3s/UNKLE_-_Restless.mp3]
UNKLE – Twilight (feat. 3D from Massive Attack)
[audio:http://ericnuzum.com/mp3s/UNKLE_-_Twilight.mp3]
6 Reaktionen
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16:17 Uhr, 20.7.2007, Link
Seit dem Meilenstein „Psyence Fiction“ mit DJ Shadow hat der gute James leider nur langweilige Kost zustande gebracht. Da hilft auch das x-te Staraufgebot wenig..
16:57 Uhr, 20.7.2007, Link
Klar, DJ Shadow und Chris Goss klaffen stilistisch wohl diametral auseinander und deshalb ist Unkle (1998) nicht gleich Unkle(2007)…
17:51 Uhr, 20.7.2007, Link
Anders ist nicht gleich „gut“..
11:26 Uhr, 21.7.2007, Link
Hab nachdem „Chemistry“ und „Persons and Machinery“ im Netz kursierten (http://www.78s.ch/2007/05/25/neue-unkle-songs/) auch mehr erwartet. Besser als die letzte ist sie alleweil, aber an Pscience Fiction kommt sie bei weitem nicht ran.
22:47 Uhr, 21.7.2007, Link
Die moderne Variante der Travelling Willburys? Roy Orbison würde sich im Grab umdrehen. Und Dylan auch, wenn er tot wär.