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  • kickass lyrics
  • Wellington erobert Amerika

    Von    |   11. Juli 2007   |   0 Kommentare

    Nach The Brunettes hat Sub Pop mit The Flight Of The Conchords ein weiteres Duo aus Neuseeland verpflichtet. Erstere machen Candypop, letztere verbinden Musik mit Klamauk und haben eben erst einen US-TV-Deal mit einer Comedy-Serie über ihre Band an Land gezogen.

    In der Flimmerkiste haben die Conchords mit ihren Pop-Parodien weniger Erfolg als in der Realität: Vergeblich versuchen sie in NYC Fuss zu fassen, statt einer Fanschar haben sie lediglich ein hässliches Groupie. „The Flight Of The Conchords“ ist so lustig, wie eine Comedyserie über eine Indieband halt eben sein kann (Folge vier guckst du hier).

    In Bret MacKenzie von den Conchords erkennen einige vielleicht Figwit aus Lord of The Rings wieder, andere den Sänger der Fühlgutband The Black Seeds, die hierzulande neuerdings von Sonar Kollektiv bekannt gemacht werden. Die andere Hälfte der Conchords, Jermaine Clement, war an der letzten Berlinale in der neuseeländischen Nerd-Liebeskomödie „Eagle vs. Shark“ zu sehen, die bei uns vielleicht bald auch mal anläuft (Trailer guckst du da). Doch zurück zur Musik. Den Soundtrack zu Eagle vs. Shark liefert die vielleicht beste Gitarrenband Neuseelands, The Phoenix Foundation. Dass es einige gleichnamige Institutionen gibt (kultige, bedenkliche und harmlose) ist nicht so wichtig, wichtiger ist, dass The Phoenix Foundation an die Beta Band und Grandaddy erinnern und ihr Frontmann Luke Buda Solo fast noch bessere Musik macht.

    Alle genannten Exponenten kommen aus der neuseeländischen Hauptstadt Wellington, die etwa so gross ist wie Wuppertal, falls jemand weiss wie gross das ist – etwa so klein wie Zürich. Mit Neuseeland verhält es sich offenbar ähnlich wie mit Island: Ausserhalb der Hauptstadt existiert Kultur höchstens in Form von Schafzucht. Aus Wellington kommt nämlich auch die beste aller Kiwi-Bands: Vier Millionen Neuseeländer können nicht irren – „Based On A True Story“ hält sich seit über 100 Wochen in den lokalen Albumcharts.

    Fazit: Jeder kennt hier jeden. Auch im globalen Dorf geht eben nichts über gute Nachbarn.

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