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  • Straight outta Montreux Vol. 1: Clash & Flash

    Von    |   10. Juli 2007   |   0 Kommentare

    Nach vier Tagen Jazzfestival ist es Zeit für einen kleinen Report vom Musikplaneten am See. Da ich bis jetzt noch nicht in Claude Nobs Chalet eingeladen wurde und das Montreux Palace meine finanziellen Möglichkeiten leider überfordert, kann ich euch nur Fragmente vom bisherigen Geschehen weitergeben. Wichtiges verpasse ich aber nicht, ausser den Prince vielleicht.

    Am Eröffnungstag ging ich Ismael Lo und Youssou N’Dour mit dem Jazz Goirée Project hören. Dass beide Konzerte wunderschön waren, ist überflüssig zu sagen. Viel spannender war, wie das Publikum auf Youssou N’Dours Jazz reagierte: Bei längerenen Gesangs-Absenzen begaben sich die Sitzenden in intellektuelle Andächtigkeit, während die rundherum Stehenden angeregt zu diskutieren begannen. Der Clash zweier gegensätzlicher Konzertkulturen erlebt man in Montreux nicht selten. Am Freitag gipfelte er in lauten „Psscht!“-Attacken aus den Sitzreihen und dem sehr offensiven Versuch eines Senegalesen, mit Youssou N’Dour Kontakt aufzunehmen. Der kläglich scheiterte. Der Weltstar diskutierte gerade mit seinem blinden Pianisten.

    beastieb.jpgDas gestrige Konzert der Beastie Boys war ein Meer der Superlativen: Die grösste Bühnenpräsenz, die wildeste Show, die überraschendsten Samples, das tanzbarste Hip-Hop-Konzert, das ich je erlebt habe. Die pflotschnassen T-Shirts links und rechts waren nicht Resultat der hohen Temperaturen im Auditorium Stravinski, sie bezeugten vor allem, was die alten New Yorker Rap-Punker auf der Bühne boten: Hot Shit. Aufregend hohe Qualität zum Bouncen, Bangen, Pogen. Da war selbst der Afterparty Jam mit Spank Rock, William White & Co. ein Nichts dagegen. Und das sagt einer, der die Beastie Boys etwa so gut kennt wie Sir Colin den Rap.

    Heute werde ich sehen, ob Mike D, MCA, Adrock, Mixmaster Mike & Co. auch ohne Sprechgesang eine Show der Superlative bieten können. Wer mir ein bisschen Sonne oder ein Fresspäckli schicken will:

    Gregor Frei
    Rue du Bon-Port, 2
    1820 Territet-Montreux

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