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  • Kommt Dubstep nun doch noch bei uns an?

    Von    |   25. Juni 2007   |   4 Kommentare

    Auch wenn mittlerweile sogar die NZZ über das Phänomen Dubstep berichtet hat, erreichte das Bassbeben mit Epizentrum Süd-London in der Clublandschaft des europäischen Festlandes bislang nur schätzungsweise Stärke 3 auf der Richterskala (Wiki: „Nur von wenigen Menschen wahrgenommene Schwingungen; Erschütterung vergleichbar einem vorbeifahrenden Lastwagen; leises Flirren aneinander stehender Gläser“). Obwohl die Platten von Burial, Skream und Kode9 im letzten Jahr die globale Musikfachpresse im Glauben an eine Zukunft der elektronischen Musik bestärkten, haben sich die Schweizer Partyveranstalter bis anhin noch nicht an das neue Genre gewagt, das so neu gar nicht ist; bereits vor fünf Jahren begann es sich von Grime und anderen UK-Garage-Spielarten abzunabeln. Vielleicht verzichteten die hiesigen Veranstalter aus Sorge um ihre Bassboxen auf Dubstep, vielleicht aus Mangel an einschlägigen DJs, vielleicht auch aus Angst, dass der düstere (End-)Zeitlupensound mit seinen Echospielereien und Wummerbässen kein Publikum findet.

    Gut möglich aber, dass nach der nächsten Lethargy (10.-12.8.) trotzdem die ersten Dubstep-Parties lanciert werden. Das Programm der einzigen erträglichen Streetparade-Party im grösseren Rahmen ist zwar noch nicht offiziell, wurde aber hier schon ausgeplaudert und offenbar erhalten wir die Gelegenheit die supertiefen Subbässe endlich am eigenen Körper zu spüren. Böse Zungen könnten behaupten, der Dubstep-Abend der Lethargy 2007 käme ein Jahr zu spät, aber immerhin. Leider kommen nicht Burial oder Skream, die Speerspitzen des Dubstep, aber auf Digital Mystikz darf man sich bestimmt auch freuen. Zudem sind Various Productions zugegen, die an der Peripherie des Genres operieren und deren Debut ja auch nicht ohne war.

    Vielleicht macht sich nach der diesjährigen Lethargy also auch auf unseren Tanzflächen eine Entschleunigung der Klubmusik bemerkbar und die ewigen Gimme-The-Beat-Schreie des partywütigen Volkes weichen dem „1000-Yard-Stare“, den Burial als das typische Symptom aller Dubstepper bezeichnet.

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    4 Reaktionen

    1. #1 Pwei

      10:42 Uhr, 25.6.2007, Link

      Für Zürich mag das ja stimmen, aber die sind da ja sowieso immer zwei bis drei Jahre zu spät. In Bern beispielsweise fanden letztes Jahr sicher ein Dutzend Dubstep-Parties statt.

    2. #2 Ralph Hofbauer

      12:51 Uhr, 25.6.2007, Link

      und da heissts immer die berner sind langsam. andererseits ist diese musik vielleicht den zürchern zu langsam und für die berner genau richtig…

    3. #3 keller

      11:59 Uhr, 29.9.2009, Link

      hinterwältler!
      2006 hatten wir in zürich dj youngsta, mc purple, hatcha und
      mc crazy d….. (siehe nxtlvl.ch )
      du warst einfach nicht dah oder hast gefunden s sei zu langsam zum tanzen…

    4. #4 Bebbi

      14:54 Uhr, 13.11.2009, Link

      Basel ist immer noch aktueller was Subbässe angeht :P

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