Archiv für Juni 18th, 2007

Kansas, Stavanger, NY City, LA/Paris, Seattle

Minus Story tönen wie eine neue Lieblingsband von irgend jemandem. 100% Indie!
Minus Story – Stich Me Up

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Jeremy: Beschwingt-melancholischer Indie-Pop aus Norwegen. Zeitloser gehts nicht.
Jeremy – Make Love Not War

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Jeremy – Miss You

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Mischa zelebrieren einen Sommer-Song (keinen Sommerhit), der vom Ende des Sommers erzählt.
Misha – Summersend

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Der neue Quentin Tarantino-Soundtrack zu “Death Proof” beinhaltet den Überhit “Chick Habit” von April March. Gemäss Gorrila vs Bear handelt es sich dabei aber um ein Cover von France Galls interpretiertem und Serge Gainsbourg geschriebenem Song “Laisser Tomber les Filles”. Auch gut.
France Gall – Laisser Tomber les Filles

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Der schlagkräftigste Singer/Songwriter mit neuem Material:
Rocky Votolato – Postcard From Kentucky

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Zuguterletzt noch ein grosses Bravo an eine in letzter Zeit seltene Paarung: Einfallsreichtum und Post-Hardcore:
The Fall of Troy – Cut Down All the Trees

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The Fall of Troy – Semi Fiction


Über die Schulter von Slash geblickt

Wer auch kaum mehr warten kann, bis Velvet Revolver AM 29. Juni ihr neues Album “Libertad” (RCA/SonyBMG) veröffentlichen, der darf sich als Appetizer das Making-Of dazu reinziehen:

Velvet Revolver – Libertad (Making of)

Scott Weiland, Slash und Co. plaudern aus dem Nähkästchen und gewähren einen Einblick hinter die Kulissen. Und bald werden wir auch wissen, ob es sich gelohnt hat, dass die Band den Starproduzenten Rick Rubin über Bord geworfen und durch Brendan O’Brien ersetzt hat…


Ein Mann, viele Projekte

Digitalisindustries tönt eher nach einem Unternehmen, das seinen Gewinn mit ultraschnellen Prozessoren maximiert, als nach einem Label-und-Verlags-Verbund, der seine Brötchen mit Free-Folk-Spinnereien verdient. Der Mann hinter dem Foxy Digitalis-Fanzine und dem Label Digitalis Recordings heisst Brad Rose und musiziert mit verschiedensten Leuten aus der Szene sowie seinem Einmannprojekt The North Sea. Sein neues Album “Exquisite Idols” (Type/Namskeio) verliert sich in ausgefranster Psychedelia und findet doch immer wieder zum Pop zurück. Das erinnert an indische Ragas ebenso, wie an amerikanische Folktraditionen.

The North Sea – “Children Of The Ashes”

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“Bäng wie gäng”

Baschi ist nicht unser einziger Schockrocker…

 

 

 

 

 

QL feat. Gimma – Bäng wie gäng (unzensiert)


Die Pumpkins überzeugten

Knapp 25’000 Besucher sind gekommen, um am grössten Rockfestival in der Schweiz dabei zu sein. Die dritte Ausgabe des Greenfield Festivals ist also nach einem Dämpfer im letzten Jahr wieder auf die Erfolgsstrasse zurückgekehrt. Und mit ihm zusammen die Smashing Pumpkins. Wie ein Prediger betrat Billy Corgan am Sonntagabend weiss gekleidet die Bühne in Interlaken. Sein Blick war starr, nicht so aber die Musik der Pumpkins. Sie waren der mit Abstand würdigste Headliner an diesem Wochenende, nicht zuletzt dank einem kurzen akustischen Einschub mit “To Sheila” und “Thirty Three”. Traurig war nur, dass nicht mehr allzu viele Besucher bis zu ihrem Auftritt ausharrten und Billy und seine Band vor verhältnismässig wenig Publikum spielen mussten.

Nicht nur wegen dem starken Auftritt der Pumpkins war der Sonntag der stärkste Tag an diesem Festival. Zuvor rockte die Coolness in Person, Frank Black (Bild) von den Pixies, vor wenigen Zuschauern im Zelt. Mit einer wuchtigen, geschrieenen Version von Fatboy Slims “The Rockafeller Skank” sowie mit seiner schwarzen Kleidung und der Sonnenbrille im Gesicht war er optisch wie akustisch einer der absoluten Höhepunkte in Interlaken. Ein Energiebündel sondergleichen. Danach war “long time, no see” angesagt: Mit diesen Worten begrüsste James Dean Bradfield von den Manic Street Preachers das Publikum. Die Band lieferte eine rockige Greatest-Hits-Show, die um drei Songs ab ihrem aktuellen Album “Send Away the Tigers” ergänzt wurde. Und Bradfields Stimme klingt live noch besser als auf Album.

Am Samstagabend spielten die Killers gross auf. Kamerascheu und unnahbar, aber mit einer bombastischen, prunkvollen Rockshow und grossen Melodien! Schade nur, dass der Auftritt von My Chemical Romance ins Wasser fiel und mit ihm zusammen auch das geplante Interview für 78s.ch, das Equipment der Punkrockband wurde tags zuvor in Italien zerstört…