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  • Was gibts neues bei Fat Cat?

    Von    |   12. Juni 2007   |   0 Kommentare

    Das englische Label Fat Cat ist ein zuverlässiger Ohrenschmauslieferant, sofern man einen Musikgeschmack hat, der jenem von Marco Streller diametral entgegengesetzt ist. Über die Jahre hinweg hat sich die dicke Katze mit Bands wie Sigur Ros, Animal Collective und Mum zu einem Label gemausert, das trotz der ausgefallenen Kapriolen seiner Schützlinge immer wieder auf den Füssen landet. Eine subjektive Rangliste der aktuellsten Fat Cat-Releases:

    1. Platz Mice Parade„Mice Parade“
    Während man hier die fehlende Songstruktur des siebten Mice Parade-Albums moniert, machen für mich gerade die Irrungen und Wirrungen den Reiz dieser Platte aus. Da mir sämtliche Vorgänger unbekannt sind, höre ich dieses Album mit der Blauäugigkeit eines frisch Verliebten und kann nicht anders, als mit Wonne im leichtfüssigen Avant-Pop von Adam Pierce zu schwelgen. Die vielschichtigen Gitarren-Verfremdungen und -Überblendungen des New Yorkers sind trotz ihrer Dichte so bescheiden, wie seine Stimme. Orientierungslosigkeit fühlt sich hier für einmal ganz angenehm an.

    2. Platz Nina Nastasia & Jim White„You Follow Me“
    Steve Albini dürfte nicht unschuldig daran sein, dass die Kollaboration von Nina Nastasia und dem Dirty Three-Drummer Jim White trotz aller Experimentierfreude sehr aufgeräumt daherkommt. Die eruptiven Ausbrüche machen „You Follow Me“ zu einer kratzbürstigeren und risikofreudigeren Angelegenheit als Nastasias letztes Album. Was manche befremdet, überrascht mich positiv. Ausdrucksstark wirbelt, schleicht und stolpert Jim White um Nina Nastasia herum. So erreicht man mit wenigen Mitteln eine grösstmögliche Wirkung. Reduced to the max.

    3. Platz The Twilight Sad„14 Autumns and 15 Winters“
    Die Nachfrage nach Schottischen Rock-Epen ist ungebrochen und dass der Interpol-Produzent Peter Karis hier seine Finger im Spiel hatte, dürfte The Twilight Sad zusätzlichen Rückenwind verschaffen. Die Kritiken (1,2) überschlagen sich, mir erscheinen die Postrockismen von The Twilight Sad langfädig, der Gesang anstrengend. I don’t get it. You be the judge.

    (Ausser Konkurrenz: „Weirdo Rippers“ von No Age:
    sperriger Noisepop für Hartgesottene)

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