Archiv für Mai 13th, 2007

Arcade Fire in Kinderschuhen

Arcade Fire haben auch mal unbedarft angefangen.

Accidents

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Asleep at the Weel

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Born on a Train

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Brazil

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Burning Bridges Breaking Hearts

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Cars and Telephones

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Mehr gibt’s hier.


Kämpfen mit Mickey Mouse

Schwierige Rock-Bands haben es schwierig. Die Clubs bleiben klein, die Gagen passenderweise auch, die Investition an Zeit und Geld in die Musik rechnet sich auf kurz oder lang nicht. Auf einen grünen Zweig zu kommen ist schwierig. Einige schaffen es aber zumindest auf einen hellgrünen. Trans Am und Tortoise sind solche Bands. Sie stehen eher für ein Kunstprodukt als für massentaugliche Musik, haben aber trotzdem eine treue und stetig wachsende Fangemeinde.

Mit Battles aus New York verhält es sich ähnlich. Sie sind, wie der Zufall will, musikalisch in der Schnittmenge von Trans Am und Tortoise anzusiedeln und folgerichtig eher Kunstprodukt als massentaugliche Musik und ja, Fans haben sie auch. Mit Warp Records, wo auch Maxïmo Park zu Hause sind, haben sie ausserdem einen starken Doyen. Die Perkussions-fokusierten Songs werden von keinem geringeren angetrieben als John Stanier, seines Zeichens ehemaliger Helmet-Drumer. Wobei Fans von Letzteren mit Battles Debüt-Album “Mirrored” (Musikvertrieb, Vö: 14.5.) wohl eher ihre liebe Mühe haben werden, auch wegen dem Mickey-Mouse-Gesang.

Das tönt jetzt eher “uneuphorisch”, soll es aber nicht, denn Battles sind eine sehr empfehlenswerte Band. Aber sie werden polarisieren, einige werden entzückt sein, andere dagegen frustriert.

Battles – Layendecker

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Battles – Atlas (Original)

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Battles – Atlas (DJ Koze-Remix)

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Battles – Atlas (Video)


obskuradio Vol. 11: Siks’ oon mä suruinen

Warum der heissblütige Tango ausgerechnet bei den unterkühlten Finnen zur Volksmusik wurde, ist rätselhaft. Wahrscheinlich, weil der finnische Tango im Gegensatz zum argentinischen nicht das Verschmelzen der Leidenschaften in Dur, sondern das Auseinanderbrechen in Moll thematisiert – der finnische Tango ist nämlich ebenso schwermütig, wie die Filme von Aki Kaurismäki, dem finnische Tangos oft als Soundtrack dienen.

Olavi Virta (1915-1972) war der König des finnischen Tangos, sein Tenor Balsam für die Wunden finnischer Seelen.

“Siks’ oon mä suruinen”
(Darum bin ich traurig)

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