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  • Der Digital-Krieg: nächste Woche in Zürich am m4music

    Von    |   6. Mai 2007   |   4 Kommentare

    Dieses Wochenende ist der Digital-Krieg in die Schweiz gekommen. Zumindest in Sachen Medienberichterstattung. Bänz Friedli (Das Magazin) und Hanspter Künzler (NZZ am Sonntag) haben ihrerseits dabei eine leichte Gratis-Tendenz. Friedli schreibt: „Die Musikindustrie hat den Gratis-Trend bisher verschlafen. Statt das Internet als Chance zu begreifen, kriminalisierte sie ihre Kundschaft. Doch jetzt beginnt die Branche zu lernen“.

    Na ja, leider sind die Lernfortschritte noch äusserst bescheiden, was diese Woche Pandora, das wohl innovativste Internet-Radio ausserhalb der USA und England zur Einstellung ihres Dienstes zwang. Das interessante an Friedlis Artikel: er zeigt auf, wie die Musikindustrie nach dem Aufkommen des Radios, dem ersten Gratis-Musik-Medium, schon mal zusammenbrach. Ein ähnliches Szenario mit dem Internet als bösen Buben wäre also kein Novum.

    In Hanspeter Künzlers Interview mit Peter Jenner, Ökonom und ehemals Pink Floyd-Manager, lässt sich Letzterer etwas radikaler zitieren: „Das Überleben von EMI ist unwichtig“, sagt er. Hätte er genügend Cash würde er EMI kaufen und gesundschrumpfen und als eine Kombination von Investitions-, Finanz- und Lizenzierungsfirma weiterbetreiben. Auf der User-Seite sieht Jenner die Lösung in einer Kulturflatrate. Gemäss dieser müsste jeder Computerbesitzer eine monatliche Gebühr für den Download zahlen, ähnlich den SUISA-Gebühren für TV und Radio. Jenner schweben ca. 50 Franken vor, die dazu berechtigen würden, alles zu downloaden, was man will. Gar nicht gerne wird dies Ivo M. Sacchi (wofür steht eigentlich das M. in seinem Namen?) hören, der Präsident der IFPI Schweiz und Chef-Häuptling von Universal Schweiz.

    Was er davon hält, werden wir bald zu hören bekommen, denn Jenner und Sacchi weden sich nächstes Wochenende im Rahmen der Konferenz vom m4music gegenübersitzen und hoffentlich etwas die Säbel rasseln lassen. Ich freu mich gewaltig darauf.

    Ah ja: ein paar gute Bands hat’s im m4music-Programm natürlich auch noch, sehr gute sogar: Programm m4music.

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    4 Reaktionen

    1. #1 David Bauer

      17:31 Uhr, 7.5.2007, Link

      Dieser Einwurf von Martin Hitz zum Thema ist so kurz wie treffend:
      http://www.medienspiegel.ch/archives/001739.html.

    2. #2 momo

      17:38 Uhr, 7.5.2007, Link

      der link ist tot… wohin solls zeigen?

    3. #3 Silu

      18:39 Uhr, 7.5.2007, Link

      Der ist nicht tot, musst nur den Punkt am Schluss weglassen:

      http://www.medienspiegel.ch/archives/001739.html

    4. #4 Mathias Menzl

      19:01 Uhr, 7.5.2007, Link

      scheisse, diesen gedanken hat ich ursprünglich auch noch ;)… Hitz triffts auf den punkt. wobei friedli da wahrscheinlich wenig für kann, dass der nicht verlinkt wurde. aber die webeditorin hats in dem fall voll verschwitzt!

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