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  • Das grosse Etwas

    Von    |   2. März 2007   |   5 Kommentare

    Keine Zeitung, kein Blog, kein Magazin wahrscheinlich auch keine Frauenpostille wird das Arcade Fire-Album „Neon Bible“ (Universal, Vö: heute) auslassen und nicht rezensieren, und damit das Zweitwerk der Kanadier zum Album des Monats, ja wahrscheinlich auch zum Album des Jahres hochjubeln. Was soll man da noch gross schreiben? Dass es wirklich saugut ist?

    Auch wenn man sich dem Reiz der Band nicht ausliefern möchte, den ganzen Hype satt hat und nahe dran ist, einen Hass zu entwickeln, gegenüber dieser quasi-religiösen ja geradezu sektieririschen Aura, welche die Band umgibt, es gelingt nicht. Nach dem ersten Hördurchgang macht sich eine gewisse Nüchternheit breit machen, wie immer, wenn Erwartungen so hoch sind, da ist ein leises Gefühl der Ernüchterung vorprogrammiert. Arcade Fire enttäuschen aber nicht lange, denn das Album wächst und wächst und wächst und wächst, ja, und wächst noch immer.

    Ist es besser als „Funeral“? Ist es gleich gut? Ist es schlechter? Es ist besser, weil es die eigenen Erwartungen wie auch die soziale Erwartungshaltung gegenüber dem Phänomen Arcade Fire erfüllt, nein, am Ende gar übertrifft. Alle haben ja immer Angst vor so einem Album, sowohl der/die Musikliebhaber/in wie auch die Band selber. Da Erwartungen ja auch immer mit Hoffnungen verbunden sind. Bei Arcade Fire ist es die Hoffnung auf eine Überband, eine Band, die alle begeistert und alle anderen an die Wand spielt. Das grosse Etwas, das es seit Radioheads „OK Computer“ nicht mehr gab.

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    5 Reaktionen

    1. #1 pop b. sessen

      15:40 Uhr, 1.3.2007, Link

      klar ist das ein mit spannung erwartets album. und klar, wird das überall rezensiert und super gefunden und gehypt und sowieso. aber das richtig grosse geschrei und trara und pipapo um diese platte findet eigentlich hauptsächlich auf dieser site hier statt. aber jetzt ist sie ja endlich draussen und man – ich meine ihr – kann sich wieder anderem zuwenden. uff.

    2. #2 jdw

      10:14 Uhr, 2.3.2007, Link

      hier auch geschrei und trara und pipapo: http://www.bandsmagazine.ch/p673.html

      „jetzt ist sie ja endlich draussen und man kann sich wieder anderem zuwenden“ ist eine sehr eigenartige betrachtungsweise. es geht doch bei platten nicht darum, dass sie erscheinen, sondern dass man sie nachdem erscheinen rauf und runter hört! zumindest in meiner altmodischen musikwelt ist das jedenfalls so…

    3. #3 Ralph Hofbauer

      11:37 Uhr, 2.3.2007, Link

      hab nochmal nachgezählt. abgesehen von beiläufigen erwähnungen wurde hier vier mal über die band geschrieben. lieber 4x über arcade fire schreiben, als 3x über britneys glatze (über die hier nur 2x geschrieben wurde), find ich. und: die platte wächst tatsächlich. jdw hat schon recht: hörenhörenhören! haben sich denn schon lieblingssongs herauskristallisiert?

    4. #4 jdw

      13:17 Uhr, 2.3.2007, Link

      das schöne an „neon bible“: jeder song ist ein potentieller lieblingssong!

      momentane favoriten:
      ocean of noise
      (antichrist television blues)
      no cars go

      aber das ändert sich von hördurchgang zu hördurchgang€¦

    5. #5 Mathias Menzl

      16:56 Uhr, 2.3.2007, Link

      da haste recht….ist mir auch aufgefallen. platten mit dieser eigenschaft sind die besten…trail of dead so divided war auch so…

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