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  • Trent Reznors spooky Schnitzeljagd

    Von    |   22. Februar 2007   |   1 Kommentar

    Wie man verdammt gute Online-Werbung für ein neues Album macht, zeigen dieser Tage Nine Inch Nails.

    Von Frontmann Trent Reznor als Konzeptalbum angekündigt, entwirft das fünfte Album der Band, Year Zero, ein Bild vom Amerika des Jahres 2022. Staat und Kirche sind zu einer Einheit verschmolzen, die Regierung mischt Drogen ins Trinkwasser, die Menschen halluzinieren und nur Einzelne begehren auf; Eine Storyline, mit der Trent Reznor seine Abscheu gegenüber US-Regierung, Medien und Kultur zum Ausdruck bringen will.

    In einer viralen Marketingkampagne zum Album, an der die Agentur 42 Entertainment beteiligt ist, verschmelzen Realität und Fiktion zu einem Alternate Reality Game (ARG).

    PuzzledDie virtuelle Schnitzeljagd begann mit dem Auftauchen des Tracks ‚My violent Heart‘ auf einem USB-Stick, der letzte Woche nach einem NIN-Gig in Lissabon auf einem Klo gefunden worden sein soll, höchstwahrscheinlich jedoch von der Band selbst ins Netz geleakt wurde.

    Parallel tauchten zwei weitere USB-Sticks, eine Voice-Mail-Message, sowie das Foto eines NIN-T-Shirts auf, das auf iamtryingtobelieve.com verwies.

    Von dort aus gehend haben eifrige NIN-Fans mittlerweile sieben Websites, drei Tracks des Albums, diverse Audiofiles, Morse-Codes und Bildmaterial gefunden, und debattieren in einem brandneuen Wiki über die Bedeutung des Materials.

    Heute tauchte artisresistance.com auf; Ein aktuelles Foto auf nin.com zeigt Trent Reznor bereits mit dem Symbol von Art is Resistance am Ärmel.

    Eine spannende, spooky Kampagne; Perfekt um die Vorfreude auf das am 17. April erscheinende Album zu schüren.

    Einen Wermutstropfen gibt es jedoch: Interscope und Universal haben Radiosender und Blogger, die die neuen Tracks gepostet haben, abgemahnt.
    Die Industrie scheint nicht verstanden zu haben, wie virale Marketingkampagnen und Alternate Reality Games funktionieren. Und falls doch, scheint es einen massiven Konflikt zwischen Band und Label zu geben. Nichts neues und doch Schade.

    Eine Reaktion

    1. #1 Tom

      19:42 Uhr, 23.2.2007, Link

      http://www.blogpartei.de/2007/02/23/im-going-to-make-him-an-offer-he-cant-defuse/
      http://www.78s.ch/2007/02/22/trent-reznors-spooky-schnitzeljagd/trackback/

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