Archiv für Januar 22nd, 2007

Gimma, Panzerfahrer aus Leidenschaft

Gimma fährt schweres Geschütz auf: mit der Single “Links, Rechts”. Das Video dazu ist aufwändig produziert – und provoziert, wie man das von Gimma kennt. Gimma sagt dazu: “Der Song ist der Stinkfinger an alle Idioten, die mich im letzten Jahr verurteilt haben. Deshalb fahre ich mit meinem Panzer und diesem einen Song einfach über alles drüber, um den Boden für mein kommendes Album (“Panzer”, Nation Music, Veröffentlichung am 23.3.) wieder zu ebnen!” Hörenswert und sehenswert.

[flash]http://www.youtube.com/watch?v=w0KfSK1GZGM[/flash]


Kommt der einarmige Travis?

Am 25.01. spielen 2/3 von Blink 182 als +44 im Volkshaus in Zürich. Doch genug der Zahlen, übergeben wir das Wort an Mark Hoppus.

Wie gehts Travis?
Mark Hoppus: Ich habe noch nicht mit ihm gesprochen, seit er nach Los Angeles zurückgekehrt ist. Er geht heute zum Arzt.

Er wird am 25. Januar nicht in die Schweiz kommen?
So wie es momentan aussieht nicht. Aber mal schauen, was der Arzt sagt.
 
War es eine schwierige Entscheidung, ohne Travis weiterzutouren?
Ähm, ja, es war eine schwierige Entscheidung. Wir wollen eine komplette Band sein, mit Travis. Aber wir mussten die Tournee weiterführen obschon sein Arm kaputt ist. Wir sind unterwegs und wollen die Shows weiterspielen. Deshalb haben wir einen guten Freund von Travis, Gil Sharone, als Ersatz geholt. Er ist ein grossartiger Drummer und sorgt dafür, dass wir weitertouren können.

Erinnerst du dich an den Tag, als Blink 182 offiziell aufgelöst wurde?
Ja.

Wie hast du dich im ersten Moment gefühlt?
Ähm, im ersten Moment, als unser Manager angerufen hat und gesagt hat, dass Tom aus der Band ausgestiegen ist… Keine Ahnung, es fühlte sich irgendwie unecht an. Es fühlte sich nicht so an, als ob das wirklich passieren konnte. Es erschien mir zu lächerlich, um wahr zu sein.

Hat dein Herz aufgehört zu schlagen?
(lacht) Nein, weisst du, das Ende öffnete im Grunde genommen ja die Tür für +44. Und wir sind sehr glücklich mit dieser Band. Wir lieben die Musik, die wir spielen und wir sind glücklich, touren zu können.

Welche Band hat das grössere Potential: Blink 182 am Anfang ihrer Karriere oder +44?
Ähm, ich weiss nicht, wenn ich ehrlich bin, dann fühle ich das genau gleiche mit +44 wie damals mit Blink 182. Wir waren aufgeregt, Shows spielen zu können, wir wollten touren, wir wollten die Welt bereisen, wir hatten eine grossartige Zeit und das ist genau das, was wir bei +44 auch fühlen. Es fühlt sich an wie ein Neubeginn. Eigentlich ist es ziemlich das gleiche wie damals.


78s FörderBand: Fast Forest im Portrait

Fast Forest ist im Rahmen vom 78s FörderBand die letzte und jüngste Band aus der Zentralschweiz, die wir euch näher vorstellen (Huck Finn, Napkins, Lird Van Goles). Die Wilisauer fühen das FörderBand-Voting bislang unangefochten an. Sie rocken seit zwei Jahren in Indie-Gewässern.

Beni: Was sind eure musikalischen Einflüsse?
Chregi: Die Pixies, Blackmail, und Serafin. Unser grösstes Vorbild: Iggy Pop.

Wenn Ihr eure Musik malen müsstest, wie würde das Bild aussehen?
Ein Wald voller schizophrener Hirsche, paranoider Eulen und Nymphomaninnen. Gemalt mit Neocolor in Pastelltönen.

Was war bisher euer grösster Erfolg?
Wir sind nach wie vor die einzige Band unter 30 Jahre, die jemals in der Blues Bar Luzern gespielt hat.

Drei Dinge, die ihr am aktuellen Musikbusiness ändern würdet, wenn ihr könntet?
Chris Von Rohr einstampfen. Dann sollte es mehr Labels wie Bandorama geben und mehr Schweizer Bands an grossen Open Airs.

Welche Schweizer Bands würdet ihr pushen?
Goodbye Fairbanks machen wunderschöne Musik, Deus Ex Machina stecken voller großartiger Ideen und Frau G sind toll!

Wie ist der nominierte Song “Illusion Boy” entstanden?
Es geht um die Überwindung des inneren Schweinehunds (den Illusion Boy), der es immer wieder verunmöglicht, die eigenen Träume auszuleben.

Was geht momentan bei euch ab? Release oder kleine Tour in Planung?
Wir haben gerade unsere erste EP ,,The Same For Me” selbst produziert und werden sie am 26. Januar im Treibhaus Luzern taufen.

Was macht ihr neben der Musik?
Chregi und Kusi A. absolvieren demnächst die Matura. Sidi wird nächstes Jahr das gleiche tun und Kusi I. hat’s grad hinter sich und arbeitet momentan bei Music & Light-Tech, wo ,,The Same For Me” entstanden ist. Ausserdem ist er der Morgenheini bei Radio 3fach.

Angenommen, ihr gewinnt das Voting in der Region Zentralschweiz, was kann man von euch live in der Schüür Luzern erwarten?
,,Es Waudfäscht, met 4 energie-gladne Böck Da rockt das Reh!”

>>>> 78s Förderband Jetzt abstimmen!<<<


He’s Madonna

[flash]http://www.youtube.com/watch?v=BS0SD12Wo0g&eurl=[/flash]


vorher – nachher


Alles gute kommt von der Queen

The Good, The Bad and The Queen. Super Name, super Band. Das ganze Album könnt ihr hier hören. Und hier kaufen.


Lovebugs-Tourtagebuch, 2. Staffel

Ende Januar gehen die Lovebugs wieder auf Tour – und mit uns seid ihr natürlich wieder in Groupiedistanz mit dabei, dank Thomas Rechbergers Tourtagebuch. Ab dem 28. Januar werden die Lovebugs in knapp zwei Wochen acht Konzerte im Vorprogramm von Reamonn spielen, Thomas wird wie ihr das schon kennt von Backstage und Onstage berichten. Wer es nicht erwarten kann, kann ja nochmals die alten Einträge lesen oder sich dies hier genauer ansehen.


Die feinen Herren aus Lausanne erobern die Schweiz

Dass Gentlemen mit Sitz in Lausanne das feinste Schweizer Indie-Label ist, ist ein schlecht gehütetes Geheimnis. Allerdings kommen wir Deutschschweizer viel zu selten in den Genuss, die entsprechenden Bands zu erleben. Ausserdem scheint es tatsächlich noch Leute zu geben, die noch nicht vom Gentlemen-Virus infiziert sind. Das wird sich jetzt ändern: Eine kulturelle Bildungsmission steht an, in Form der “Gentlemen Sessions”. Die Idee ist so einfach wie gut: Jeden Monat spielt eine Band jeweils eines ihrer Alben komplett und in der exakten Reihenfolge durch, auch in deutschschweizer Clubs. Wer die Bands schon kennt, darf sich freuen, die Klassiker wieder mal zu hören, wer die Bands noch nicht kennt, erhält eine erstklassige Einführungslektion. Und für einmal die vom Plattenhören zu Hause gewohnte und verinnerlichte Song-Reihenfolge an einem Konzert eingehalten zu erleben, das hat auch etwas für sich. Es wird wohl so klingen, als hätte man auf Knopfdruck eine Band im Wohnzimmer. Nur skippen kann man nicht, will aber auch keiner.

Den Anfang machen Sigurd (Bild) mit ihrem Album “Doppelgänger”:

25.1. Le Romandie, Lausanne
28.1. Salzhaus, Winterthur

Als nächste folgen die unerreichten Magicrays mit “Take Me Home”:

23.3. Salzhaus, Winterthur
24.3. Le Romandie, Lausanne
25.3. Schüür, Luzern

Im April darf man sich dann auf einen richtigen Klassiker freuen, “Gentlemen, Start Your Engines” von Favez:

21.4. Le Romandie, Lausanne
27.4. Salzhaus, Winterhur
28.4. Schüür, Luzern
29.4. ISC, Bern

To be continued…(ich freu mich schon riesig auf Rosqo, und wer weiss, vielleicht gibt’s ja auch Chewy noch zu hören).