Archiv für Dezember 12th, 2006
Goldjunge
sido lässt die Maske fallen und geht mit seinem zweiten Album Ich nach nur zwei Tagen Gold.
Der Arschfickmann grinst diesen Monat gleichzeitig vom Cover der Juice und vom Backspin. Zwar wurde der Goldesel von Aggro Berlin von Azads Ein-Mann-Armee verprügelt, am HipHop-Openair Splash mit Lebensmittel beworfen und an Stefan Raabs Wok-WM Letzter, doch sein Debüt Maske (2004) erhielt Gold, wurde mit dem Comet ausgezeichnet und der Fantastische Thomas D. gestand ihm gar seinen Echo zu. sido ist längst Popstar unter den deutschen Rappern und das erfolgreiche Produkt der symbolbehafteten Marketingstrategie seines Labels.
Aggro Berlin wurde 2001 gegründet und sorgte auf dem Splash erstmals für Aufsehen, als die Aggro-Jungs auf dem gesamten Gelände Plastiksäcke mit dem aggressiven Kettensägen-Symbol des Labels verteilten. Die Idee mit der Maske kam Label-Gründer Specter einst beim Kiffen, als er ein Mikrofon malte und solange rumzeichnete bis daraus der silberne Totenschädel wurde, den sido erst bekannt machte. “Die Maske verdeckt mein DJ Bobo-Gesicht. Ich sehe ohne aus wie Curse mit Brille, Alter”, so sido im Mai 2004 nach seinem Konzert im Dynamo. Damals durfte man ihn nicht ohne Maske fotografieren. “Als Ghostface Killah seine Maske fallen liess, hat’s keiner mitgekriegt. Das war voll kacke. Weisst Du, man muss den richtigen Zeitpunkt abwarten.” Zwei Jahre später ist es soweit.
Paul Würdig aka Sigmund Gold lupft die Maske und greift nach der Rapkrone. Beats, Flow und Texte auf “Ich” sind besser als beim Debüt und die Skits sind zum Schreien. Feuchte Träume besorgt das neuste Aggro-Signing Kitty Kat auf zwei Songs. Die erste Frau in der Klikk ist so dirrrty, dass wikipedia ihren Eintrag entfernen musste. Dafür ist die Queen B** Berlins jetzt auf dem Remix des legendären Weihnachtssongs (2003) drauf. Und Kitty-Kitty braucht sich nicht mal hinter einer Maske zu verstecken: von ihr gibts kein einziges Foto im Netz. Der neuste Clou von Aggro Berlin…
Von Margg Zanella | 12. Dezember 2006 | 89 Kommentare
Thom Yorke, gemixt und nicht gerührt
Gestern war anscheinend Radiohead-Tag. Den 11.12. von nun an also dick im Kalender eintragen. Neben den zwei neuen Radiohead-Songs im Yorkeschen Piano-Gewand, gab Mr Yorke über die Radiohead-Webseite ausserdem bekannt, dass auf der Eraser-Seite zwei Remixe von seinem Soloalbum zu finden sind – “Analyse” (Various Remix) und “The Clock” (Surgeon Remix). Die beiden Tracks sind ziemlich groovy.
“Analyse” (Various Remix)
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“The Clock” (Surgeon Remix)
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Von Mathias Menzl | 12. Dezember 2006 | 0 Kommentare
Sido, hohoho
Sido, der Mann mit der Maske von Aggro Berlin, der die Fuffis durch den Club schmeisst, ist eigentlich kein lustiger. Er ist ein ernster. Ein krasser. Trotzdem habe ich jüngst erstmals über Sido lachen können. Und zwar lachen, weil ich ihn lustig fand (nicht zu verwechseln mit: lächerlich). Grund für die Schmunzelattacke war Sidos kultiges Weihnachtslied, das ich euch nicht vorenthalten will.
Und weil wir neuerdings Votings so heiss lieben, könnt ihr abstimmen, ob euch Sidos Weihnachtssong besser gefällt als der von Mama Heidi.
[vote]3[/vote]
Von David Bauer | 12. Dezember 2006 | 3 Kommentare
Konkurrenz für MySpace
Trotz der unübersichtlichen Patchworkoberfläche und dem nervigen Player konnte sich MySpace innert kürzester Zeit als Standardportal für Musik etablieren. Auch wenn diese Website Augen und Geduld auf die Probe stellt, die Idee dahinter - die Vernetzung von Bands und Fans - ist gut. Nun fordern die ersten Nachahmer MySpace mit ansprechenderen Benutzeroberflächen heraus:
Reverbnation bietet genrespezifische Suche, einen praktischen Player und das Reverbnation-Radio.
Pure Volume setzt vor allem auf Indierockhörer und punktet mit schickem Design und einer netten Neuheitenübersicht.
Von Ralph Hofbauer | 12. Dezember 2006 | 0 Kommentare
Adventskalender: Türchen 12
12. Dezember: Hot Chip: “The Warning” (EMI)
>[verlosung]15[/verlosung]
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Von David Bauer | 12. Dezember 2006 | 0 Kommentare




