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  • Gratis-Jazz

    Von    |   14. Oktober 2006   |   2 Kommentare

    Im Gegensatz zum überteuerten Jazzfestival Montreux, bei dem man sich fragt, warum das Ding überhaupt noch so heisst, sind beim Zürcher jazznojazz (1.-4. November) 8 der 22 Konzerte gratis und man kriegt Musik geboten, die tatsächlich etwas mit Jazz zu tun hat – was auch immer das nun ist oder mal war. Sagen wir es geht dabei um das Unvoraussehbare der Improvisation.

    Unter den Gratis-Konzerten im ewz-Selnau sind auch dieses Jahr einige Geheimtipps. Ganz besonders zu empfehlen: Marie Laurette Friis (Bild). Die dänische Sängerin und Frontfrau der Band TysTys vereint die Ausdruckskraft von Björk mit der Eleganz von Billie Holiday. Auch das tangoverliebte Michael Zisman Trio aus Bern und die Schwedischen Plunge, die ihr Publikum mit Coltrane’schen Medidationen erleuchten, verlangen keinen Eintritt.

    Die kostenpflichtigen Konzerte hingegen sind nicht gerade Schnäppchen, aber die Klientele, die im Jecklin in der Jazzabteilung stöbert, verfügt ja in der Regel über ein festes Einkommen (das sie bei der Zürcher Kantonalbank anlegt, die das Festival sponsert). Wer bereit ist für ein Ticket zwischen 45 und 50 Franken hinzublättern oder sich für 70 Franken einen Tagespass kauft, darf gespannt sein auf die Neuvertonungen eines Ingmar Bergmann-Films und des Klassikers „20’000 Meilen unter dem Meer“ (Jules Verne), die im Filmpodium stattfinden. Oder man kehrt mit den grossen Namen des kontemporären Jazz dorthin zurück, wo vor 10 Jahren das erste jazznojazz-Festival stattgefunden hat: Im Kaufleuten kann man sich Tomasz Stanko (Trompeten-Jazz), Manu Katché (Schlagzeug-Jazz), Bugge Wesseltoft (Computer-Jazz), Raul Midón (Flamenco-Soul) oder Nik Bärtsch (Zen-Funk) zu Gemüte führen.

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    2 Reaktionen

    1. #1 flobro

      00:27 Uhr, 15.10.2006, Link

      Yees, die Marie Laurette! dann seh ich wenigstens einen teil deiner sagenumwobenen überraschungsband des roskilde 05… :)

    2. #2 Jürg Graf

      09:37 Uhr, 22.3.2010, Link

      Schon eigenartig, dass hier nichts zu lesen ist über den „besten CH-Act ausserhalb Rock und Pop“ (Schaffhauser Nachrichten): Nik Baertsch’s RONIN.
      Sie spielen auf der ganzen Welt. Mit tollen Erfolgen ziehen sie fast jeden Montag ein in den eigenen Club „EXIL“ in Zürich. Heute schon zum 277. Mal.
      Die einzelnen Musiker unter der Lupe sind einfach fantastisch.
      Schaut euch die Sache mal an und hört euch rein in 7 tolle CD’s. Die dritte beim Label ECM ist in Vorbereitung.
      Ein Geheimtipp. Nach wie vor. Zeit, das an die grosse Glocke zu hängen!

      Mit lieben Grüssen

      Jürg

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