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  • Über Oxford, Indie Rock und Wertschöpfung

    Von    |   9. Oktober 2006   |   0 Kommentare

    Die netten Jungs von nebenanDer Must-Have-Soundtrack für die heutige Indie-Generation wird um eine weitere Perle angereichert. Oxford Collapse aus Brooklyn NY veröffentlichen auf Sub Pop mit „Remember the Night Parties“ (Sub Pop/Irascible) ein weiteres Meisterwerk heutiger Indie Rock-Musik. Hier fliesst alles ein, was (us-amerikanischen) Indie Rock anno 2006 ausmacht. Pavement-Referenzen sind unerlässlich, etwas psychotische Sauce á la Sonic Youth darf natürlich auch nicht fehlen, dazu das larmoyant-schnarchnasig-repetitive Element von Clap Your Hands Say Yeah und das ungebundene, wilde Drauflosrocken der Tapes ’n Tapes, das Fugazi und Mission of Burma memorieren lässt.

    Grosse Platten bedürfen immer einer Einordnung in einen grösseren Kontext. Anstatt des längst überfälligen Grunge-Revivals erleben wir derzeit die grosse Indie Rock-Renaissance. Auch wenn da entgegnet werden muss, dass Oxford Collapse einige Ähnlichkeiten aufweisen mit einer Grunge-Band. Sie hiessen Seaweed, waren nie wirklich erfolgreich und stören hier verdammt nochmals die Argumentationsschleife. Aber bloss vordergründig. Ohne Grunge kein Indie Rock und ohne Hardcore und Punk kein Grunge. So lief die Evolution nun mal. „Oxford Collapse could have happened anywhere and anytime between 1980 and today“, steht zurecht in ihrer Bio. Indie Rock ist spätestens ab dem 14 November offiziell salon- nein sogar wertschöpfungsfähig und Oxford Collapse bringen das Ganze auf den Punkt.

    [audio:http://www.goodhodgkins.com/music/oxford_collapse-please_visit_your_national_parks.mp3]

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