• limetorrent latest100
  • 78s has left the building. ¯\_(ツ)_/¯

  • kickass lyrics
  • Ziel: Pop

    Von    |   28. August 2006   |   0 Kommentare

    Jaël (rechts) und Luk (zweiter von links) mit neuer VerstärkungAm 1. September erscheint „Preparing To Leave“, das neue Album von Lunik.

    Ihr seid jetzt wieder zu fünft. Drei davon sind neu. Wie kam das?

    Jaël: Ja, Luk und ich sind sozusagen die Übriggebliebenen, die sich jetzt Verstärkung geholt haben.

    Luk: Das Leben der früheren Bandmitgliedern hat sich ziemlich verändert. Einer hat Kinder gekriegt, der andere hat angefangen zu studieren. Irgendwann musst du dich der Frage stellen, ob du bis zum Ende deiner Tage mit dem „Bössli“ herumziehen und auf der Bühne herumstehen willst, oder ob du noch etwas Anständiges beginnst.

    Hat das vielleicht mit dem wachsenden Erfolg in Deutschland zu tun?

    Jaël: Klar, letztes Jahr mussten wir soviel Zeit investieren, dass wir daneben nichts Anderes mehr machen konnten. Die Leute in der Band müssen halt Vollgas geben. Ab einem gewissen Punkt kannst du sie nicht mehr mitreissen. Da muss jeder selber wollen.

    Luk: Wir haben uns ja deswegen nicht verfeindet. Wir sind immer noch Freunde. Mit Adi treffe ich mich regelmässig „zum Schuttä luege“. Aber ich vermisse die Leute in der Band.

    „Preparing To Leave“ klingt ja nun viel poppiger als eure älteren Sachen …

    Luk: … ja, das hören wir ständig. Das haben wir schon beim letzten Album gehört …

    Wollt ihr denn diese Entwicklung abstreiten?

    Jaël: Komisch, von „Ahead“ zu „Weather“ konnte ich das noch nachvollziehen, aber von „Weahter“ zum „Preparing …“ kann ich das nicht. Ich finde eher, dass wir wieder sphärischer geworden sind. Wir haben auch wieder mehr Samples benutzt. Früher haben wir die Songs zuerst am Computer geschrieben und erst nachher mit den Instrumenten ergänzt. Diesmal war es umgekehrt, wir haben die Puzzle-Teile erst am Schluss mit Hilfe des Computers eingefügt.

    Luk: Für mich ist das eigentlich ein Kompliment. In der Schweiz hat der Begriff „Pop“ einen anrüchigen Beigeschmack. Auf die Musik bezogen ist das aber etwas sehr Schönes. Ausserdem muss für uns das Populäre das Ziel sein, sonst können wir uns geradesogut in einen Keller verziehen und nur für uns Musik machen.

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