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  • Mit der Muse gesprochen

    Von    |   23. August 2006   |   0 Kommentare

    muse22.JPGMuse haben in Gampel ein Rockfeuerwerk der Superlative gezündet. Vor dem Auftritt sprachen wir exklusiv mit dem Bassisten Chris Wolstenholme.

    Auf euren ersten Alben habt ihr immer wie „Muse“ geklungen. Auf einmal werdet ihr mit „Queen“ oder „Prince“ verglichen.

    Die Einflüsse in allen Songs sind ziemlich offensichtlich. Nehmen wir zum Beispiel Supermassive Blackhole. Wenn wir gewollt hätten, dann hätten wir das Gitarren-Riff rausgenommen und rockige Drums hinzugefügt. Dann wäre daraus eine Art Rage-Against-the-Machine-Song geworden. Aber wir wollten die Einflüsse offensichtlicher rüber bringen, weshalb wir mehr in Richtung R’n’B gegangen sind.

    Du hast vor kurzem gesagt, dass „Muse“ zu einer Prä-Rock-Ära zurück gehen. Wie ist das zu verstehen?

    Ich denke, das betraf die Gitarren-Einflüsse. Auf unseren älteren Alben waren wir mehr von modernen Gitarren beeinflusst, so wie sie in den 90ern klingen. Jetzt gehen diese Gitarreneinflüsse aber eher zurück in die 50er – zu den Surfgitarren und solchen Sachen. Oder auch zurück zu den Spaghetti-Western…

    So wie in eurem Video zu „Knights of Cydonia“?

    Genau. Das war die Idee des Regisseurs. Wir haben den Song an Regisseure geschickt und die sind dann mit ihren Ideen zu uns gekommen. Ich denke, es ist das beste Video, das wir je gemacht haben und definitiv sehr lustig. Es war natürlich für uns auf einfach, weil wir beim Video-Dreh den Song ein paar Mal spielen mussten und das war es dann schon. Den Rest übernahmen ja Schauspieler.

    Die Zeichen stehen gut, dass „Blackholes And Revelations“ euer bislang erfolgreichstes Album wird. Habt ihr damit gerechnet?

    Nicht direkt. Wir hatten kaum Erwartungen. Wenn man im Studio ist, dann macht man in erster Linie für sich selber Musik. Das soll aber nicht heissen, dass wir uns nicht dafür interessieren, was andere Leute denken. Denn das tun wir, sonst könnten wir ja keine Shows vor Publikum spielen. Aber das beste, was man sich erhoffen kann, wenn man ein Album aufnimmt, ist, dass man stolz darauf ist.

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