• limetorrent latest100
  • 78s has left the building. ¯\_(ツ)_/¯

  • kickass lyrics
  • Genie, Wahnsinn und Katharsis

    Von    |   19. August 2006   |   1 Kommentar

    Cursive machen sich schönIn Hülle und Fülle schlägt uns Tim Kasher, der Frontmann von Cursive, seine Ideen und Soundcollagen um die Ohren. Jeder Song überrascht mit Rhythmus-, Melodie- und Tempi-Wechsel. Der Wechsel von Dissonant zu Konsonant beherrschen Cursive so perfekt wie Mogwai das Laut/Leise-Spiel. Kein Song bleibt langweilig oder vorhersehbar. Es sind Melodien, die einem sofort bekannt vorkommen, die im Ohr hängen bleiben, dann aber doch wieder verschwinden. Es sind Melodien, die auch beim zwanzigsten Durchgang nicht abgenützt tönen – und dies 14 Mal. „Happy Hollow“ (Saddle Creek/Irascible; Vö: 28.8.) ist ein Monstrum von Platte. Sie groovt und rock t gleichermassen. War der Vorgänger „Ugly Organ“ geprägt durch experimentierfreudiges Chaos, brachten es Cursive fertig, auf „Happy Hollow“, trotz fast noch forcierterer Experimentierfreude, Ordnung ins Chaos zu bringen.

    Cursive sind dementsprechend eine Evolutionsstufe weiter. Und dies obwohl die Amerikaner ihre Instrumentierung noch weiter ausgebaut haben, Blas- und Tasteninstrumente prominenter und gekonnter platziert wurden als noch auf dem Vorgänger. Auch die Lyrics bewegen sich auf hohem Niveau, wie man es sich bei Tim Kasher von The Good Life gewohnt ist. Genie, Wahnsin und Katharsis sind sich bei Cursive derzeit so nahe wie bei keiner anderen Band. Connor Oberst und seine Bright Eyes, das Steckenpferd aus demselben Stall wie Cursive (Saddle Creek), müssen sich ganz fest anstrengen, wenn sie an „Happy Hollow“ rankommen wollen. Von „Emos elder statesman“, wie Cursive mal von einem englischen Blatt bezeichnet wurden, entwickelten sie sich zu einer der innovativsten und intensivsten Rock Bands unserer Zeit. Eine Band, die sich fernab von Genres und Schubladen bewegt. „Happy Hollow“ ist ein Album für die Bestenliste des Jahres und vielleicht auch für das Konzert des Jahres – entweder im Bad Bonn (3.9.) oder Abart (4.9.).

    Ganzes Album Probehören

    „Dorothy At Forty“: [audio:http://www.saddle-creek.com/sounds/Cursive_DorothyAtForty.mp3]
    „Bad Sects“: [audio:http://www.saddle-creek.com/sounds/Cursive_BadSects.mp3]

    Dorothy At Forty“ (Video)

    Eine Reaktion

    1. #1 Uas

      01:21 Uhr, 29.8.2006, Link

      Ziemlicher Favorit auf die Platte des Jahres. Ausser CocoRosie gibt noch eine raus :-)

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